Altweibersommer am Badesee
Freitag Abend es ist kurz vor 5 und ich stecke immer noch bis zum Hals in Arbeit. Um 5 wollte ich schon Richtung See unterwegs sein sehr ärgerlich.
Zum Glück war mein Auto schon gepackt und somit musste ich nur mehr kurz an der Tanke halten und mir was essbares besorgen. Es war natürlich klar als ich am See angekommen war war es schon Stockdunkel aber diese Umstände war ich schon gewohnt.
Eine Weisheit machte sich wieder bemerkbar egal wieviel Chaos ein Karpfenangler auch hat er weiß immer wo er das gesuchte Ding findet auch im Dunkeln das machte ich mir natürlich zu nutze =)
2 Stunden später stand endlich nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Brolly das Camp und die Ruten waren perfekt platziert. Endlich durfte ich mir meinen verdienten "Vodka Tee" gönnen bis ich endgültig ins Land der fetten Karpfen eingerollt in meinen Schlafsack zurückzog.
Die erste Nacht erwartungsgemäß sehr ruhig nur in aller Früh weckte mich wieder ein "Brässchen" auf.
Wenig später kam auch schon Benedikt an der mir für eine Nacht beiwohnen wollte.
Naja für ein Vormittagsschläfchen war es schon zu spät also schnappte ich mir das Echo und ging nochmals auf Spott suche und fand ganz in der nähe ein wunderbares mit Muscheln besetztes Plateau.
Perfekt sofort wurde eine Rute fertig gemacht und abgelegt ich hatte wieder dieses Gefühl.....
Nach einigen interessanten und lustigen Gesprächen mit Benedikt war der Tag auch schon schnell vorbei
Leider wieder ohne Aktion. Gegen 18 Uhr verzog ich mich in mein Zelt und verschwand unter dem Schlafsack mit einem guten Buch. Pünktlich wie die ÖBB (Achtung Ironie) riss mich die erste Brasse um 2 Uhr aus dem Schlaf. Übliche Prozedur abhaken neu auslegen und wieder rein in den Schlafsack nur irgendwie konnte ich nicht mehr schlafen ich war sehr unruhig aus welchen Gründen auch immer.
Um 6 Uhr nach ein paar Stunden Halbschlaf stand ich endgültig auf und machte mir als erstes einemal einen starken Kaffee. Ich genoss gerade den herrlichen Sonneaufgang da traute ich meinen Ohren nicht meine Rute Pfiff ohne Vorwarnung ab! Was für ein RUN Yesss!!!
Ab ins Boot und dem Fisch entgegen der Puls war auf 200 Hundert 1000 Gedanken schossen einem da durch den Kopf. Nach Kurzer zeit konnte ich einen sehr langen Schuppi unter Wasser erkennen wie er kopfschüttelnd versuchte meinen Haken loszuwerden aber mein Hayabusa H1 Haken saß Perfekt. Nur wenige Minuten konnte ich diesen Prachtkerl über den Kescherrand führen und mit einem lauten Yes viel die ganze Anspannung von mir.
Nach ein paar Fotos und Videos wurde der Schuppi behutsam wieder in sein Element entlassen. Danke nochmal Benedikt das du den Part des Fotografen übernommen hast =)
Die Nächste Nacht verlief leider wieder leider ohne jegliche Aktion. Aber im Grunde war mir das egal da ich wieder diesem tollen Gewässer eine Schönheit entlocken konnte. Außerdem zeigte sich das Wetter von der besten Seite Ich konnte mir keinen besseren Start in die Wintersaison wünschen.
Bis bald wieder am Wasser
greetz
Philipp
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