Donnerstag, 28. Oktober 2010

Der Wind brachte den Erfolg

Hallo Leute!

Nun ist es soweit der erste Bericht vom Wasser



Freitag 15 Uhr ich hock immer noch auf der Arbeit und mir kommt es vor als wäre die Zeit stehen geblieben die Uhr wollte sich einfach nicht bewegen.
Mir schwirrten 1000 Gedanken durch den Kopf hatte ich wohl alles eingepackt? Haben wir uns für die richtige Stelle entschieden? Ist sie hoffentlich noch frei?
Mein Chef merkte das ich nicht mehr ganz bei der Sache war und um es mit seinen Worten zu zitieren "Geh her auf und schleich die aufs Wosser"





Keine 2 Minuten später war ich schon richtig Gleisdorf unterwegs um noch ein paar Besorgungen zu machen
Den um 5 wollte ich mich schon an der Tankstelle mit meinen Angelpartner Michi treffen.

Endlich am Wasser

Als wir am Wasser angekommen waren stand schon Sicherheitspersonal am Eingang nach 2 Minuten diskutieren haben sie uns doch geglaubt das wir keine Oktoberfestbesucher waren sondern verrückte die Zelten gehen wollten =D und so blieb uns die Parkgebühr erspart.



Wir hatten Glück zu meinen verwundern war der ganze FKK Bereich frei nur 1 Fischer war da und der saß weit weg von uns. Alles aus dem Auto geschmissen und Autos wieder auf die Parkplätze gestellt. In windeseile wurde das Camp aufgebaut den es wurde schon bald dunkel.



Die Spotsuche

Elegant begaben wir uns ins Boot mit Echolot einen Kübel voller Marker und einer Klopfrute machten wir uns auf die suche. 3 Spots wurden gleich unter die Lupe genommen die ich schon bei vorherigen Fahrten in dem Abschnitt auf dem Handy gespeichert hatte. Michi entschied sich die Kante zu befischen die von 5 auf 11 Meter abfiel und randvoll mit Dreikantmuscheln war.



Ich hingegen befischte ein Plateau von 7 auf 5,5 Meter auf dem Plateau war feinster Sand rundherum ungewöhnlich viel Kraut. Für die anderen Ruten waren auch schnell Spots gefunden bei denen wir aber uns nicht ganz sicher waren wir beschlossen die genaue Spotsuche auf morgen zu verschieben da es mittlerweile schon dunkel geworden war und Meister Frost schon ganz schon zu spüren war.




Die ersten beiden Nächte

Die erste Nacht brachte auf einen Ufer Spot von mir gleich ein "Brässchen" wie sie Michi liebevoll nannte. Uns stimmte das zuversichtlich aber wir waren uns noch nicht ganz einig ob die Fische schon in unseren Arm gezogen waren. Wir sahen zwar gelegentlich Fische springen nur konnten wir nie ausmachen ob es wirklich Karpfen waren. Unsere Strategie besagte da dieses lange Wochenende im Südteil ein riesiges Oktoberfest statt gefunden hat hofften wir das die Fische in den nördlichen Teil des Sees ziehen würden wo wir unser Camp aufgebaut hatten.



Am Tag beschäftigten wir uns genauer mit unseren Spots und wir konnten 2 weitere tolle Spots finden. Eine U-Cam ist schon was tolles muss ich sagen =) Am Nachmittag gesellte sich noch mein Partner Thomas zu uns hinzu und er beschloss Richtung Brücke zu fischen auch für ihn waren schnell ein paar gute Spots gefunden.
Auch die 2 Nacht brachte mir einen weitern Weißfisch auf dem Uferspot.



Die wunderschöne Sandbank brachte leider wieder keinen Biss dennoch blieb ich dem Spot treu da ich einige Frasslöcher dort entdecken konnte irgendwas sagte mir das dort der richtige Platz ist.


Mit dem Wind kamen auch die Fische

Am Sonntag drehte dann der Wind und als "Henk" auf einmal bei uns auftauchte und beschloss uns eine Nacht beizuwohnen meinte er nur Jungs heute geht was der Wind steht günstig. =) Er sollte recht behalten.
Michi war gerade dabei seine Ruten zu kontrollieren da sang ohne Vorwarnung der Delkim in höchsten Tönen.



Was für ein Run. Der Fisch hatte das Pop up das er auf der tiefen Kante abgelegt hatte genommen.
Da Michi noch auf dem See war nahm ich die Rute auf aber was war das auf einmal erschlaffte die Schnur... Die Muscheln haben zugeschlagen.... Und nun schoss es mir durch den Kopf Philipp warum schlägst du an wen 1000 Messerscharfe Muscheln da unten sind...... warum passiert gerade mir so ein Fehler echt zum Kotzen...  etwas angepisst genossen wir unser Abendessen.



Wir legten uns ziemlich zeitig in die Zelte den zum feiern war irgendwie keinen zu mute. Aber kaum bin ich ins Land der Träume eingetreten wckte mich ein Dauerton auf! Ja wohl Vollrun auf der rechten Rute die auf der Sandbank angelegt war. Wenig später umschloss der Kescher einen wunderschönen ewig langen Schuppi.
Schnell Michi aufgeweckt und ein paar Fotos geschossen.



Zufrieden schlief ich ziemlich schnell wieder ein. Doch lange sollte ich nicht schlafen da weckte mich Michi auf mit den Worten " Schlemmer es war wieder einer zu fotografieren" Michi konnte nur wenig später einen weiteren Schuppi auf die Matte legen. Wahnsinn mit dem Wind kamen auch die Fische.

Die letzte Nacht

Am morgen war die Freude groß die seit Wochen am ganzen See herrschende Bissflaute war gebrochen wir waren sehr Stolz und wussten nun das wir unseren Job bei der Kälte ganz gut gemacht hatten. Leider drehte der Wind wieder im laufe des Tages und die letzte Nacht brachte mir wieder 2 "Brässchen" ein.



Die Montagen

Also die Montage die ich verwendete war denkbar einfach. Ein Inliner auf ein Leadcore gezogen. ein 30 cm langen NoKnot mit einen 6er H1 Hayabusa Haken. Als Köder verwendete ich 2x 20 mm Crayfisch Gammus von TK Baits (danke nochmal an Michi vom TK Baits Team Austria) An der 2ten Rute verwendete ich die selbe Montage nur mit 2 Red Chilli Nature Boilies von A-Z Baits (danke Alex) An der 3 Rute war wieder die selbe Montage nur mit einem 20 cm langen Stiff D-Rig. Dort wurde ein 20 mm Tutti Frutti Boilie von TK Baits angeboten.




Fazit

Es war ein super Wochenende mit dem Gefühl endlich wieder mal alles richtig gemacht zu haben dennoch diskutierten wir noch einige Beobachtungen über die wir uns noch nicht ganz einig waren aber dazu mehr im nächsten Bericht den dieses We gehts wieder an den großen Badesee =)

Nur die Dicken


greetz
Philipp

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